7 einfache Hebel, die Sie näher zur „6-Stunden-Bank“ bringen!

Viele Bank-Entscheider fühlen sich aktuell müde und ausgelaugt. Der Wunsch, mit weniger Energie-Aufwand mehr zu erreichen, ist allgegenwärtig. Hier kommen 7 Ansätze auf dem Weg zu Ihrer „6-Stunden-Bank“.


Hebel in der Strategiearbeit:

1. Schaffen Sie klare, „positiv emotionalisierende“ Zielbilder für Ihre Veränderungsprojekte.

Ob Projekte schnell vorwärtskommen, entscheidet sich meist schon zu deren Beginn. Es braucht ein klares, greifbares Zielbild („was ist konkret anders, wenn wir fertig sind?“). Dieses schriftliche Zielbild sollte so erarbeitet sein, dass es beim Leser/Projektbeteiligten Emotionen auslöst: „Das ist super cool, lasst uns das schnell realisieren. Darauf freue ich mich schon heute!“ Wenn niemand für ein Projekt brennt, wird es zäh und zeitraubend.


2. Priorisieren Sie die TOP 3-4 Themen für die nächsten Wochen

a. für Sie persönlich in Ihrer Führungsarbeit! Sind diese 3-4 Themen klar definiert und Ihrem Umfeld bekannt (beginnend bei der Sekretärin)? Es lohnt ein Blick in Ihren Terminkalender: wieviel Zeit hatten Sie dafür die letzten 1-2 Wochen? Und welche Aktivitäten stehen zu diesen Prio-1-Themen in den nächsten 1-2 Wochen im Kalender?

b. in Ihrer Führungsbeziehung mit jedem einzelnen Ihrer direkten Führungskräfte/Mitarbeiter! Haben die Mitarbeiter in Ihrer direkten Führungsverantwortung ihre Prioritäten klar? Und sind diese mit Ihnen besprochen? Setzen Sie gemeinsam den richtigen Fokus, damit die Nebenkriegsschauplätze nicht überhand nehmen!


3. Forcieren Sie ein „konsequentes Weglassen“ statt ein „weniger machen/noch nebenbei mitmachen“:

Der Frühjahrsputz sollte das ganze Jahr laufen. Streichen Sie möglichst viele Aktivitäten, Prozesse und Termine aus Ihrem Kalender und aus Ihrer Bank. Ersatzlos! Damit Platz entsteht für die aktuell wichtigsten Dinge. Und freie Zeit zum Vor- und Nachdenken. Wer das als Entscheider nicht hat, gefährdet sein Unternehmen!


Hebel in der (Personal-)Führung:

4. Klären Sie die jeweilige Rolle & Verantwortung mit jedem Ihrer direkt zugeordneten Führungskräfte: klingt banal, ist aber extrem wichtig. Vor kurzem durfte in einer Vorstands-Bereichsleiter-Klausurtagung jeder Bereichsleiter in einem maximal 3-minütigen Statement seine Rolle & Verantwortung erläutern und auf den Punkt bringen. Das war extrem aufschlussreich. Viel klarer hätte es der Vorstand nicht erleben können, wo der einzelne steht und warum manche Dinge im Alltag (nicht) funktionieren.


5. Besprechen Sie gegenseitige Erwartungshaltungen:

Empfundener Stress hat oft etwas mit „nicht geklärten gegenseitigen Erwartungen“ zu tun. Wissen Ihre Führungskräfte, was Sie von ihm/ihr erwarten? Und wissen Sie umgekehrt, was diese von Ihnen brauchen? Jeder einzelne? Es lohnt sich, das regelmäßig zu klären und zu schärfen. Weil es danach weniger Abstimmungsbedarf braucht und weniger „Irrläufe“ gibt.


6. Schenken Sie ein hohes Maß an Vertrauen – und reden Sie darüber!

Vertrauen bedeutet Geschwindigkeit. Wo kein Vertrauen herrscht, gibt es viel Kontrolle, Controlling, Reporting und "Protokollismus"! Das bindet unglaublich viele Ressourcen und vernichtet immens viel Zeit und Energie. Lateinisch „credere“ = vertrauen. Das ist nicht nur im Kreditgeschäft die Basis von allem.


Hebel in der Kulturentwicklung:

7. Identifizieren Sie die TOP 3-4 „kulturellen Alltagsphänomene“, die Sie am meisten Energie und Nerven kosten. Und rücken Sie diese in den (Führungs-)Fokus.

Welche kulturellen Verhaltensweisen, Einstellungen oder Haltungen bremsen Ihre Bank besonders aus: Silodenken? Absicherungsmentalität? Fehlender Mut und mangelnde Offenheit für einen kritischen Diskurs? Die nicht vorhandene "positive Fehlerkultur"? Egodenken? Perfektionismus? Wer sich klar wird, welche kulturellen Phänomene die 6-Stunden-Bank am meisten verhindert, schafft die Basis für eine echte Veränderung.



Starten Sie Ihre persönliche 6-Stunden-Bank. Hierzu habe ich 2 Veranstaltungstipps für Sie.



Als Online-Webinar am 23. Juni 2021 von 11.30 - 12.30 Uhr


Vertriebs-Mitarbeiter im blutleeren Dämmerschlaf? – Jetzt über „Führung“ durchstarten!


Viele Vertriebsmitarbeiter zeigen sich nach einem Jahr „Corona“ zunehmend lethargisch und sind energielos, wenn es darum geht, am Erfolg der Bank mitzuarbeiten. Filialschließungen und Personalfluktuation drücken auf die Stimmung. Führungskräfte dagegen haben inzwischen nicht nur mit ihrer eigenen Rolle zu kämpfen, sondern sind auch ratlos, wie sie ihre Mannschaft aus dem Tief holen sollen.


Genau jetzt braucht es einen klaren Blick, eine erfolgversprechende Ausrichtung und die richtigen Werkzeuge!