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Was diese 1.130 MitarbeiterInnen aus 8 Geno-Banken (wirklich) bewegt!

Spannende, positive und kritische Botschaften aus den aggregierten Ergebnissen von 8 Mitarbeiter-Befragungen


Unternehmen, die dem Leitsatz "Willst Du zufriedene Kunden, sorge für zufriedene MitarbeiterInnen!" folgen, hören regelmäßig und systematisch in die eigene Belegschaft hinein, was die MitarbeiterInnen beschäftigt. Denn Fachkräfte sind bekanntlich wertvoll und sollten gebunden werden.


Ich habe in den letzten Monaten 8 Mitarbeiter-Befragungen aus unterschiedlichsten Genossenschaftsbanken im Auftrag von Vorstand und Personalleitung durchführen und die Ergebnisse sowie Umsetzungsschritte vor Ort besprechen dürfen.


Wirft man alle Befragungsergebnisse mit insgesamt 1.130 MitarbeiterInnen in einen Datentopf, ergeben sich spannende Erkenntnisse. Diese teile ich heute gerne mit meinen Lesern. Die Einstufung in die folgenden beiden Kategorien „positive“ und „kritische“ Botschaften erfolgte durch mich und aufgrund der Diskussionen in diesen Banken.



POSITIVE Botschaften der 1.130 Geno-Bänker

  • Die „direkte Führungskraft“ der Befragten bekommt viel Lob und Zustimmung. 88,7 % erleben das Verhältnis zu ihr als (größtenteils) respektvoll und wertschätzend.

  • „Führung“ wird insgesamt deutlich weniger kritisch gesehen, als das in der öffentlichen (social media-)Meinung häufig propagiert wird. Nur 4,5 % der MitarbeiterInnen sind mit ihrer Führungskraft gar nicht oder eher weniger zufrieden.

  • Weiterempfehlungsbereitschaft: 43,1 % der MitarbeiterInnen würde ihre Bank einem Freund oder Bekannten aktiv weiterempfehlen (9 oder 10 Sterne beim net promoter score). 20,4 % gelten als „Nicht-Empfehler“ (1 bis 6 Sterne).

  • 89,3 % sehen einen Sinn in der eigenen Tätigkeit! Da „Sinn“ bekanntlich einer der größten Antreiber von Menschen ist und es auch viele (regulatorisch-)sinnbefreite Tätigkeiten in einer Bank gibt, ist das ein sehr guter Wert.

 
 

KRITISCHE Botschaften der 1.130 Geno-Bänker

  • Empfundener Zeitdruck! 45,4 % der Mitarbeiter stehen in ihrer Wahrnehmung häufig unter Zeitdruck. Von allen Befragten empfinden sogar 20,0 % nicht nur einen phasenweisen, sondern einen dauerhaften Zeitdruck. Jede(r) fünfte! Es lohnt, hier genauer hinzuschauen, zuzuhören und an Lösungen zu arbeiten. Übrigens liegen diese Werte bei „Führungskräften“ sogar meist noch höher als bei operativ tätigen Mitarbeitern.

  • 83,3 % erleben ein gutes Arbeitsklima im eigenen Team! ABER: Nur 43,9 % empfinden ein gutes Arbeitsklima in der (Gesamt-)Bank! Botschaft der MitarbeiterInnen: „Bei uns im Team ist die Stimmung gut, bankweit ist sie aber sehr durchwachsen!“ Dieses subjektive Gefühl gilt es anzugehen und zu bearbeiten! Weiterer Fakt: nur 2 von 3 Mitarbeitern empfinden eine gute gegenseitige Unterstützung. Das bindet Energie und Kraft.

  • Nur 53,1 % stimmen der Aussage „Ich erhalte Anerkennung und Wertschätzung“ voll oder größtenteils zu. Die gefühlte “Wertschätzung“ ist ein sehr markantes und dringliches Handlungsfeld. Wenngleich die Mitarbeiter „fehlende Wertschätzung“ an ganz verschiedenen Faktoren festmachen, was sich genauer in den Freifeld-Antworten der Befragung zeigt. Ein Faktor ist:

  • Geld und Gehalt! Laut Studien hat die (Erhöhung der) Vergütung nur eine kurzfristig motivierende Wirkung auf Mitarbeiter. Dennoch: in Zeiten von steigenden Lebenshaltungskosten und einem Arbeitskräftemangel gewinnt das Gehalt eine stark wachsende Bedeutung für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. 29,6 % fühlen sich für das, was sie leisten, gar nicht oder eher weniger fair bezahlt. Tendenz in den letzten 1-2 Jahren: steigende Unzufriedenheit. Botschaft der Mitarbeiter darin: „Ich brauche mehr Geld, um meinen Lebensstandard zu halten. Und andere Banken würden mir das (vermutlich) bezahlen.“


Gerade auch aus dem letzten Punkt „Zufriedenheit mit dem Gehalt“ ergibt sich eine klare strategische Konsequenz für die Arbeitgeber: die Gehaltsgefüge werden weiter spürbar steigen, um Mitarbeiter halten zu können. Nicht nur aufgrund neuer Tarifabschlüsse. Was den Druck in der Folge erhöhen wird, die Produktivität im Unternehmen signifikant zu verbessern. Denn das weitere Wachstum wird mit eher weniger, aber besser bezahlten Mitarbeitern zu stemmen sein. Es ist wichtig, hierin eine strategische Klarheit zu haben und entsprechende Schritte einzuleiten!


Hören Sie bei Ihren MitarbeiterInnen rein und identifizieren Sie Ihre größten Erfolgshebel. Sie möchten wissen, wie Ihre MitarbeiterInnen denken und welche Ideen diese zur Weiterentwicklung Ihrer Bank bzw. Sparkasse haben? Gerne unterstütze ich Sie bei der Durchführung Ihrer professionellen Mitarbeiter-Befragung! Wie das abläuft, was Sie das kostet und beispielhafte Referenzen finden Sie hier: Mitarbeiterbefragungen


So unterstütze ich Sie bei Ihrer Mitarbeiterbefragung Informationen und Ablauf finden Sie hier >>

Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Ihr Ulrich Thaidigsmann


 

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